Präsentation des ersten Austrian University Female Founders Report

19.12.2016

Am 12.12. präsentierte das Wissenstransferzentrum Ost gemeinsam mit dessen Spin-off Female Founders und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien und dessen Gründungszentrum, der Universität Wien sowie mit der Universität für angewandte Kunst den ersten Austrian University Female Founders Report.

Im Bericht werden erstmals die Hürden und Herausforderungen identifiziert, die bis heute viele Frauen am Schritt in das Unternehmertum hindern. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Gründerinnen sich eine stärkere Vernetzung innerhalb der weiblichen Gründerszene wünschen. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Gründung stellt für viele ein zentrales Thema dar und beeinflusst die Attraktivität der Karriereoption Gründung.

Wo sehen Frauen, die bereits erfolgreich gegründet haben, die größten Hürden ihrer unternehmerischen Karriere? Welche Unterstützung wünschen sich jene, deren Unternehmen noch in der Planungsphase stehen? Rund 200 Frauen, die entweder bereits ein Unternehmen gegründet haben oder planen, in naher Zukunft zu gründen, haben diese und weitere Fragen im Rahmen des Austrian University Female Founders Report beantwortet. Nach der Präsentation des Report und einer intensiven Diskussionsrunde mit Regine Bendl, WU-Professorin und Leiterin des Instituts für Gender und Diversität in Organisationen, Selma Prodanovic, Gründerin von Brainswork und Investorin, Gabriele Tatzberger, Wirtschaftsagentur, Theresa Steininger, Co-Founder und Geschäftsführerin Wohnwagon und Lisa Fassl, Co-Founder Female Founders, stellte letztere das Visionspapier „Call to Action“ mit zahlreichen Maßnahmen vor, die auf die Bedürfnisse der Gründerinnen reagieren sollen.

Call to Action

Der Austrian University Female Founders Report leistet einen Beitrag zur Identifikation von Schlüsselfaktoren für die Unterstützung von Frauen. Mit dem Visionspapier „Call to Action“ will der Verein Female Founders, der aus dem universitätsübergreifenden Projekt Fem Circle des WTZ Ost entstanden ist, jetzt in die aktive Community und dabei vor allem in jene Zielgruppe wirken, die später von diesen Maßnahmen profitieren soll. In fünf Handlungsfeldern wurden Maßnahmen präsentiert, die Grundlage für die Erhöhung des Gründerinnenanteils sein sollen. Potential zur Verbesserung sehen Female Founders vor allem in der Vernetzung von bestehenden Angeboten, erfolgreichen Vorbildern aus der Gründerinnenszene und dem möglichst frühen Beginn von Unterstützungsangeboten. Das gesamte Start-up Ökosystem und die Politik sollen durch das Visionspapier motiviert werden, ihre Aktivität zu bündeln um mehr „Female Entrepreneurship“ zu ermöglichen.

Hier geht es zum Download des Austrian Female Founders Report: http://www.wtz-ost.at/news/femalefounders/

copyright: (c)Anna Konrath
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